Hallo – ihr Püls-Bräu-Hopfen-Sieder, hier meldet sich der Dichter wieder, der kürzlich, fernab eurer Stadt, das Püls-Bräu-Bier besungen hat.
Er trank seitdem, zu eurem Preise, nur Püls-Bräu und Weismainer Weisse, weil’s bislang ihm vorzüglich schmeckte, eh’ er das “HopfenGold“ entdeckte.
Nun hat er beides fast vergessen, ist ganz auf HopfenGold versessen und trinkt fortan nichts andres mehr – der dritte Kasten ist schon leer!
Dies Bier ward auch, wie sich’s gebührt, in Bayreuth festlich eingeführt, man hat es kästenweis' geparkt bei "Kaufland" im Getränkemarkt.
Zu jedem Kasten gab es – lose – ein Glas und eine schöne Dose, gefüllt (wofür man Dank euch zollt) mit einer Flasche HopfenGold.
So wahr ich leb’, ich bin kein Spötter, das ist ein Labsal, selbst für Götter, und es erweckt bei Alt und Jung nur freudigste Begeisterung.
So weit, so gut, der Dichter schmunzelt sooft er’s trinkt, jedoch er runzelt die Stirn, sobald er – ernst, doch still – ’ne neue Flasche öffnen will.
Der sonst so praktische Schraubverschluss bereitet hier ihm viel Verdruss! Der lässt nicht zu, wonach man strebt, denn er ist meist fest zugeklebt!
Doch – unserm Dichter ist nicht bange, er greift zur Wasser-Pumpen-Zange, er setzt sie an – und kurz darauf ein Dreh’ – schon geht die Flasche auf
und perlend, schäumend, würzig-hold fließt draus hervor das HopfenGold und füllt das Glas bis an den Rand mit Püls-Bräu aus dem Frankenland.
Dem Dichter fehlt’s zwar nicht an Geld, doch – wenn euch sein Gedicht gefällt, belohnt ihn – doch nur wenn ihr wollt – mit einem Kasten HopfenGold.
Gefällt’s euch nicht – werft’s auf den Haufen, er kann sich ihn auch selber kaufen und wird trotzdem – ihr werdet lachen – für HopfenGold Reklame machen!
P.S. zum Schluss sei euch berichtet: Er hat dies nicht im Rausch gedichtet, ihm fällt so was auch nüchtern ein. Sein Gruß gilt Püls-Bräu in Weismain.
© Heiner Vogel
Fortsetzung folgt ...
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